Vom 22. Februar 2012

Blackberry als Firmenhandy mit geringen Zukunftschancen

Blackberry als Firmenhandy mit geringen Zukunftschancen © Danny Johnston/ AP/ dapd

Nach Einschätzungen von systemzwo wird das Blackberry als Firmenhandy nur noch maximal zwei Jahre bestehen können. Durch den Umstieg auf Geräte mit anderen Betriebssystemen können Unternehmen hohe Einsparungen erreichen.  

Das Blackberry kann als Firmenhandy nach Einschätzungen von systemzwo maximal noch zwei Jahre auf dem Markt bestehen. Schon jetzt rät Experte Rolf Schulte Unternehmen zu der Umstellung auf Geräte mit anderen Systemen. Nach Einschätzungen von Schulte sollte kein Unternehmen zusätzliches Geld für eine Blackberry-Option ausgehen.

In den nächsten drei Jahren können Unternehmen durch die Umstellung auf Android betriebene Geräte oder iPhones Einsparungen von bis zu 500.000 Euro erreichen. Der Umstieg auf andere Betriebssysteme lohnt sich in größeren Firmen, in denen tausend oder mehr Blackberry-Nutzer vorhanden sind.

Darüber hinaus ist der Support-Aufwand bei iPhones und Geräten mit Android deutlich geringer. Nach Erklärungen von Schulte nimmt er nicht einmal 10 Prozent des Aufwands ein, der in Verbindung mit Blackberry einkalkuliert werden muss. Die Zukunft von Blackberry scheint demnach überschaubar zu sein. Derzeit profitiert das System noch von dem vergleichsweise hohen Bekanntheitsgrad.

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