Vom 11. Oktober 2012

Surfsticks ermöglichen Alternativen zu DSL und LTE

Surfsticks ermöglichen Alternativen  zu DSL und LTE © Ronny Hartmann/dapd

Es gibt heute viele Alternativen zu DSL und LTE. Eine davon sind Surfsticks, die mit unterschiedlichen Mobilfunkstandards genutzt werden können.

Lange Zeit war DSL das Synonym für schnelles Internet. Mittlerweile gibt es für die Technik jedoch entsprechende Alternativen, die auch der Zukunftstechnologie LTE weiter vorgezogen werden. Die Konkurrenz, die DSL erhalten hat, ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Eine davon sind die Surfsticks. Sie lassen sich heute mit unterschiedlichen Techniken und Mobilfunkstandards nutzen.

Am beliebtesten sind aufgrund der starken Verbreitung auch weiterhin die UMTS-Surfsticks. Neben UMTS gehören TV-Kabel, Satellit und Glasfaser zu den Alternativen zum klassischen DSL-Anschluss. Da die neue LTE-Technik noch nicht ausreichend stark ausgebaut ist, werden die DSL-Alternativen auch ihr vorgezogen. Verbraucher, die die Cloud-Dienste oder das Video- und Musik-Streaming nutzen möchten, können sich glücklich schätzen, wenn sie in Versorgungsgebieten leben, in denen LTE und DSL vorhanden sind und zwischen zahlreichen Providern gewählt werden kann.

Doch auch diejenigen, die nicht in solche Gebieten leben, müssen nicht auf das Highspeed-Internet verzichten. Über das TV-Kabel lassen sich Internetgeschwindigkeiten von bis zu 128 MBit/s erreichen. Weite Teile Deutschlands verfügen heute über eigene Kabelnetze. Bezugnehmend auf aktuelle Schätzungen sind etwa 26 bis 30 Millionen Haushalte in Deutschland an das Netz angeschlossen. Über das deutsche Kabelnetz sind heute sowohl Telefonie als auch Internet möglich. Dies wird durch den Rückkanal-fähigen Ausbau realisiert.

Auf dem Fernsehkabelnetz sind derzeit die Netzbetreiber Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia zu finden. Darüber hinaus gibt es einige Kabelnetzbetreiber, die lediglich auf regionaler Ebene aktiv sind. Dazu zählen beispielsweise Tele Columbus und Net Cologne. 32 MBit/s im Downstream schlagen üblicherweise  mit etwa 25 Euro im Monat zu Buche. Die Anbieter verlangen für 100 MB monatlich etwa 40 Euro.

In der Regel ist der Upstream auf 2 MBit/s limitiert. Je nach Anbieter können Kabelkunden aus unterschiedlichen Tarifen auswählen. Wenig-Surfer und mobile Nutzer sind mit UMTS am besten bedient. UMTS-Surfsticks bieten für Wenig-Surfer ausreichend Datenvolumen. Demnach sind sie vollkommen ausreichend, wenn täglich lediglich die E-Mails abgerufen und einige Webseiten besucht werden sollen. UMTS-Sticks werden heute an verschiedenen Stellen angeboten. So können sie beispielsweise im Elektro- und Supermarkt in Kombination mit den richtigen Datentarifen erworben werden. Sind die UMTS-Standorte technisch gut ausgebaut, ist das Surfen mit flotten 4 und 5 MBit/s möglich. Auch bei dem UMTS-Surfstick werden von den Providern unterschiedliche Geschwindigkeiten und Datenmengen realisiert. Die meisten Gebiete werden von der Telekom, O2 und Vodafone mit schnellem UMTS versorgt. Verbraucher haben bei den UMTS-Tarifen die Wahl zwischen klassischen Vertragstarifen und Vorkasse. Prepaid-Modelle sind dabei stark im Kommen.

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