Vom 11. September 2013

Blackberry: Vorstand erwägt Verkauf

Blackberry: Vorstand erwägt Verkauf © alexanderstein/Pixabay.com

Der Vorstand des Smartphone-Herstellers Blackberry erwägt offenbar den Verkauf des Unternehmens. Bislang wurde lediglich über einen Ausstieg aus dem Börsengeschäft spekuliert.

Offenbar denkt der Vorstand von Smartphone-Hersteller Blackberry über den Verkauf des Konzerns nach. Im Idealfall soll dieser noch bis November gestemmt werden. Damit würde die Geschichte des einst erfolgreichen Handyherstellers in die nächste Runde gehen. Zuletzt wurde lediglich über einen möglichen Ausstieg aus dem Börsengeschäft spekuliert.

Mit der weiter schleppenden Entwicklung schwindet offenbar auch das Vertrauen, dass in den Konzern gesteckt wird. Dabei scheint selbst der Vorstand nicht mehr an das Unternehmen zu glauben. Vor allem der Wert der Marke dürfte durch das fehlende Vertrauen weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach einem Bericht des Wall Street Journals hofft Blackberry auf einen raschen Verkauf.

So soll der kanadische Handyhersteller noch schneller verkauft werden als Nokias Handysparte an Microsoft. Für Blackberry und die Zukunft des Herstellers handelt es sich keineswegs um ein gutes Zeichen. Darüber hinaus ist noch vollkommen unklar, ob der vollständige Konzern oder nur Teile davon verkauft werden sollen. Laut internen Stimmen könnte sich Blackberry künftig zu einem Nischenkonzern entwickeln.

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